Walther Piesch: Anafi von Santorin aus gesehen

Walther Piesch: Anafi von Santorin aus gesehen

Walther Piesch liebte das Reisen. Die griechische Insel Santorin war eines seiner Sehnsuchtsziele, das ihn zu zahlreichen Werken inspirierte, die vor Ort entstanden.

Material

Aquarell auf Büttenkarton

Maße

32 cm hoch, 24 breit

Preis: 300,00 EUR
Lieferzeit: 2-5 Tage

Über den Künstler: Walther Piesch

Walther Piesch (geb. am 12. Januar 1935 in Prag; gest. am 29. Mai 2011 in Fraize) war Bildhauer, Holzschneider und Maler.

Nach Abschluss einer Zimmermannslehre besuchte er von 1957 bis 1959 die Werkkunstschule Offenbach in den Bereichen Schrift, Lithographie und Baumalerei. Später arbeitete er in einer Werbeagentur und übersiedelte nach Strasbourg.

Von 1974 bis 1984 hatte er Lehraufträge für Volumen (Bildhauerei) an der Humanistischen Universität Strasbourg sowie von 1974 bis 1999 an der Hochschule für dekorative Kunst in Strasbourg. 1977 gründete er mit weiteren Bildhauer- und Holzschneiderkollegen die französische „XYLON“ (Internationale Vereinigung der Holzschneider).

1984 zog er mit seiner Frau Barbara (Babette) in die lothringischen Vogesen, wo er lebte und arbeitete. Als er 2011 verstarb, hinterließ er ein umfangreiches Schaffenswerk an Zeichnungen, Aquarellen, Ölgemälden, Lithographien, plastischen Arbeiten in Stein, Holz, Mischwerkstoffen, sowie Keramiken und Bronzeskulpturen.

Was er selbst über sein Werk sagte:

"Zu jeglichem Tun sind bekanntlich Intuition und Überlegung notwendig. Die Bewertung der Wichtigkeit dieser einen oder anderen Eigenschaft bleibt eine individuelle Entscheidung. Ich persönlich gebe der Intuition mehr Raum."

"Mein Anliegen ist es, <<Zeichen>> und <<Orte>> zu schaffen, die ihre Intensität in der Ruhe der Bildgestaltung haben sollen."

"Die Neugierde gegenüber den verschiedenen Materialien und Techniken begleitet meine Arbeit. So ergänzen sich Skulptur, Holzschnitt, Lithographie, Bilder und Zeichnungen. Ich setze diese verschiedenen Ausdrucksmittel gezielt ein, um die breiteste Möglichkeit der Darstellung zu nutzen."

(Aus: walther piesch: signes et lieux, FOLIO Druck und Verlag, Oberursel)

Wer wie wir das Glück hatte, Walther persönlich kennenzulernen, weiß, wie sehr er sein Paradies in den Vogesen liebte. Hier konnte er die Ruhe genießen und seiner Schaffenskraft freien Lauf lassen, immer unterstützt von seiner Frau und der "guten Seele" des Hauses, Barbara. Wir freuen uns, einige seiner Werke hier anbieten zu  können und so auch gleichzeitig die Erinnerung an die beiden aufrecht zu erhalten.

Walther Piesch, Sommer 1997, Copyright 2018 by Frithjof Kasemeier 
Walther Piesch, Sommer 1997, Copyright 2018 by Frithjof Kasemeier
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